Open Source & Nachnutzung
KI-generiert, menschlich reviewt
Für die öffentliche Hand ist Nachnutzung inzwischen Programm: Was mit Steuergeld entsteht, soll andere Verwaltungen nicht ein zweites Mal Geld kosten. Mit Open CoDE gibt es dafür die gemeinsame Plattform von Bund und Ländern.
Der Unterschied zwischen „auf Open CoDE veröffentlicht” und „tatsächlich nachnutzbar” ist allerdings groß. Ein Repository, das die Konfiguration einer einzelnen Behörde fest verdrahtet hat, keine Lizenz trägt oder ein undokumentiertes Datenmodell mitbringt, ist zwar öffentlich — nachnutzen kann es trotzdem niemand. Wir bauen Software so, dass der Unterschied verschwindet.
Typischer Projektumfang
- Lizenzwahl und -pflege: EUPL-1.2 oder AGPL-3.0, saubere Trennung von Fremdcode, damit die Lizenz des Frameworks nicht mit Ihrer verwechselt wird
- Trennung von nachnutzbarem Kern und mandantenspezifischer Konfiguration
- Dokumentiertes Datenmodell mit einheitlichen Feldkonventionen — die Grundlage dafür, dass eine zweite Kommune dieselbe Struktur verwenden kann
- Schnittstellen statt Sonderwege: REST-API neben der Oberfläche, damit Fachverfahren andocken können
- Reproduzierbares Deployment (Docker), damit die Übernahme nicht am Setup scheitert
- Betrieb und Weiterentwicklung nach der Veröffentlichung — Open Source ohne Pflege ist ein Archiv
Was wir vorher klären
Veröffentlichen heißt nicht automatisch, dass jemand nachnutzt. Wir klären deshalb früh, wer die Zielgruppe ist, was diese Zielgruppe zum Übernehmen wirklich braucht — Lizenz, Installationsweg, Ansprechpartner — und wer die Beiträge von außen später beantwortet. Ein Repository ohne Adressaten ist Aufwand ohne Wirkung.
Nächster Schritt: Kontakt aufnehmen